Bőhmische Granate

                                                     

 

Museum des bőhmischen Granate in Stadt TREBENICE - 5 km vom Sutom

Der Sitz des Museum des bőhmischen Granats ist die ehemalige lutherische Kirche in Trebenice, seine Ausstellungen sind auf die Geschichte des Gebietes, die Forderung und Bearbeitung des bőhmischen Granats, die Exposition des historischen und gegenwärtigen Granatschmucks orientiert. Zur Grundlage der Ausstellung ist die Sammlung des hiesigen Arztes und Patrioten V. Parik geworden. Sehenswert sind unter anderem der Grosse bohmische Granat (Pyrop), die Juwelen kollektion von Ulrike von Levetzow, der Liebe von J. W. Goethe, und das stadtische Weinbergbuch.                            

 

Pyrop
(von griechisch pyropos = feurig) ist ein Silikat-Mineral, genauer ein Inselsilikat (Nesosilikat) aus der Familie der Granate.

Der Name Granat leitet sich vom lateinischen Wort granum (deutsch: Korn) ab. Schon in der Antike wurden Granate als Schmucksteine genutzt; im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel (auch Karfunkelstein) bekannt - die meisten stammten damals aus Indien. Besonders populär waren sie aber im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden.

Die Färbung von Pyrop schwankt meist zwischen Schwarzrot und Blutrot (bis Rosa), oft mit einem Stich ins Bräunliche. Das Mineral kristallisiert im kubischen Kristallsystem, häufig in (abgerundeten) Körnern. Außerdem tritt es in Aggregaten auf.

Varietäten und Modifikationen

Pyrop (Mg3Al2[SiO4]3) bildet mit Spessartin (Mn3Al2[SiO4]3) und Almandin (Fe3Al2[SiO4]3) eine Mischreihe, die sogenannte "Pyralspit-Reihe".

Pyrop, Spessartin und Almandin treten selten in reiner Form auf, sondern enthalten stets einen gewissen Anteil an Eisen, Magnesium und/oder Mangan (manchmal auch einen geringen Anteil an Yttrium)

Bildung und Fundorte

Pyrop ist insbesondere in ultramafischen Gesteinen wie Serpentiniten, Peridotiten oder Kimberliten zu finden, auch sekundär in Sanden, Schottern und Seifen.

Wichtige Vorkommen des Pyrop liegen in Tschechien, Südafrika, Australien und den USA.

Quelle :

 

 


kraj hradů a českého granátu